Albert Würsch
Jahrgang:
1973
Beruf:
Software Developer
Hometown:
Kriens LU
Hobbies:
Bouldern • Klettern • Musik produzieren
Stance:
Goofy
Boardsports:
Ocean Surfing • River Surfing • Wavepool • Skateboard • Surfskate
Homespot:
Bremgarten
Favourite Destinations:
Australien • Central America • Marokko • Portugal
Surfboards:
Semente
Love:
Life
Hate:
Nothing
Crew:
Al-Berto & the Fried Bikinis
Contests:
Swiss Surfing Championships 2007 • 2008 • 2013
Swiss Wavepool Jam 2015 • 2017
Swiss Wavepool Champs 2017
Bremzgi River Jam 2018
FOLGE ALBERTO WÜRSCH AUF:
Al-Berto and the Fried Bikinis Instagram
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Interview mit Bärti Würsch
Erzähl uns kurz etwas über dich:
Hallo, ich bin Bärti. Ich liebe Surfen, Klettern und Songs schreiben. Aufgewachsen bin ich in Engelberg und Guatemala.
Wie bist du zum Surfen gekommen?
Surfen war schon immer in meinem Kopf präsent. Als Kind verbrachte ich viele Wochenenden an den wilden Beachbreaks Guatemalas, festgeklammert an meinem Vater. Bodysurfen zurück an den Strand löst bis heute Glücksgefühle aus. 2004, auf meiner ersten Kletter-Weltreise, surfte ich mit dem Brett meiner Schwester in Guatemala – und merkte sofort: Surfen und Snowboarden sind nah verwandt. Seitdem wechseln sich Surftrips und Klettertrips ab.
Was fasziniert dich am Surfen?
Die Schönheit der Wellen, das Leben mit den Gezeiten und die endlose Lernkurve. Egal wie spät man anfängt, es gibt immer neue Skills zu lernen: Wellen lesen, paddeln, Duck Diven, schnelle Takeoffs, Turns… Der kreative Prozess und das ständige Verbessern machen den Reiz aus.
Ein Ort fürs Surfen für den Rest deines Lebens?
Margaret River in West-Australien: 50 Spots in 60 km, Wellen das ganze Jahr, Tierwelt, Boulderblöcke – alles perfekt.
Inspiration:
Die Wellen selbst. Und gute Surfer im Lineup, die zeigen, was alles möglich ist.
Boards:
Kommt nicht so drauf an, Hauptsache genug Auftrieb fürs Paddeln und leicht für Manöver. Mein Lieblingsbrett in Guatemala ist ein Al Merrick Biscuit (5‘2) – ein kurzes, schweres Brett, das mich lehrt, weniger hastig zu fahren. Ansonsten Standard Thrusters.
Wie fühlt es sich an, Teamrider bei Surfari zu sein?
Genial! Ich bin seit Jahren Fan von Surfari. Teil des Teams zu sein ist eine grosse Ehre und macht Spass – vor allem mit dieser Good-Vibes-Crew.
Surfszene Schweiz:
Ich bin Mitglied der Swiss Surfing Association (SSA) und nehme an Events teil. Szene im klassischen Sinne gibt es hier nicht – Surfen ist so Mainstream wie Wintersport. Was uns verbindet, ist die Begeisterung fürs Surfen und das gemeinsame „landlocked“-Schicksal.
Größte Herausforderung:
Zwei Jahre ohne Meer – das war hart.
Schönstes Surfabenteuer:
In Anglet, Frankreich: Wir surften bis in die Dunkelheit, dann weiter dank Straßenlaternen. Mein Freund stellte sich vor, wir würden von einem Hai attackiert – Panik paddeln im Mondschein inklusive.
Surfkultur:
Die klassischen Rebellen-Stereotype aus den 50ern gibt es noch, aber die Mehrheit der Surfer ist unterschiedlich. Es gibt Weltenbummler, Hardcore-Locals und Ferien-Surfer. Eine echte surfspezifische Kultur gibt es durch die Sprache: Fachbegriffe machen jeden Swell zu einem kleinen Abenteuer
