Miriam Faccenda

Miriam Faccenda

Name: Miriam Faccenda (Mimi)

Jahrgang: 1994

Beruf: Selbstaendig im Gesundheits- & Sportbereich

Hobbies: Surfen, Skaten, Kochen, Reisen, Gitarre

Homespot: Fuerteventura

Fav. Destinations: Kanarische Inseln , Marokko, Indo werden bestimmt noch neue dazu kommen!

Love: empty lineups, adrenalin, food

Hate: crowd, deep cuts, ear-infection

Stance: Regular

Boardsports: Ocean, Surfskate, Wavepool, Snowboard

Folge Mimi auf Instagram

Instagram: instagram.com/mimi_oceanchild

Contests : Swisswavepool 2019, Swisschamps 2019

Other sponsors/supporter :

pm-international

 

Interview mit Mimi Faccenda

Erzähl doch mal kurz etwas über dich/ Stelle dich vor.

Bin die Mimi, leicht Wellen verrueckt – liebe es nach den «Wellen» zu leben. Aufstehen, surfen, essen, surfen… bisschen Yoga dazwischen und frueh ins Bett. Fuer mich ein perfekter Tag! Ich liebe es Leute um mich herum zu pushen, als Surfinstruktorin habe ich fast drei Jahre gearbeitet. Immernoch vereinzelt, da ich es einfach in mir drin habe und sehr ein leidenschaftlicher coach bin! Hahah, meine Surfschueler wuerden jetzt schmunzeln…

Momentan arbeite ich selbststaendig online im Gesundheits - & Sportbereich und kann somit von ueberall aus arbeiten.

Wie ist es zu deiner Leidenschaft zum Surfen gekommen?

Mein Lehrer war ein ziemlich cooler Typ, er hatte eine Barrel-Welle von sich hinter seinem Pult im Schulzimmer... irgendwie inspirierte er mich sehr! Durch das reisen durfte ich es dann selber ausprobieren und es war liebe auf den ersten Blick, jep!

Seit wann surfst du?

2015

Was fasziniert dich am Surfen/ wieso machst du es?

Es erfuellt mich in allen Sinnen. Fuer mich ist das Surfen nicht nur ein Sport, es ist pure Leidenschaft und somit wurde es auch sehr schnell zu meinem Lifestyle!

Fuer mich steckt so viel dahinter, dass es manchmal schwierig ist es in Worten zu fassen was ich dabei fuehle!

Du darfst nur noch einen Ort für den Rest deines Lebens fürs Surfen auswählen. Welcher Ort wäre das-und wieso?

Kanarische Inseln, weil ich mich da «part of the family» fuehle.

Oder sonst dann irgendwo auf einer verschollenen A-FRAME Insel (die Insel der Traeume). Perfekte rechte und linke Wellen von morgen bis Abends, irgendwo ist immer Offshore…

Was oder wer ist deine grösste Inspiration wenn es ums Surfen geht? 

Ich liebe es mit der Local-Crew aus Fuerteventura im Wasser zu sein, sie inspirieren mich sehr… sie hatten keine «Surfschulen» oder keine wirklichen «Anfaenger Bretter». Die meisten haben mit dem Boogy (Bodyboard) angefangen und sind dann gleich auf ein «Blattpapier-Surfbrett» (sehr sportliche oldschool, wenig Volumen Bretter) drauf und haben definitiv laenger gebraucht bis sie da mal bisschen darauf stehen konnten als heutzutage die klassischen Anfaenger (ich natuerlich inklusive).

Die Verbundenheit und das Wissen allgemein ueber Wellen, dem Meer, dem Wetter, das «Forecast» lesen und das erlernen jedes einzelnen Spots danke ich Ihnen.

Und sonst inspiriert mich Stephanie Gilmore & Craig Anderson…

Welche Boards bevorzugst du zum Wellenreiten?

Ich liebe alles wo man damit surfen kann.

Hatte auch schon sehr lustige Softie-Sessions mit meinen Surfschuelern.

Zu meinen Favoriten gehören definitiv Retro-Bretter, wobei ich immer noch kein Twinny in meinem Setup habe! Shame on me. Haha

Jetzt gerade bin ich jedoch bisschen sportlicher unterwegs mit meinem JS MonsterBox.

Wie fühlt es sich an ein Teamrider von Surfari zu sein?

Ich fuehle mich sehr geehrt, schaetze es dabei auch sehr und hoffe natuerlich auf ein langjaehriges Vertrauen und coole neue Events! Yeeeha

Kann man in der Schweiz von einer Surfszene reden? Falls ja, bist du in einem Club aktiv oder passiv tätig?

Definitiv. Die Surfszene waechst jedes Jahr und es ist toll, dass schon die ganz kleinen Schluempfe von den Surfer-Eltern inspiriert werden.

Aktiv bin ich im SSA und WAVEUP – Verein.

Was war bis jetzt deine grösste Herausforderung im Surfen?

In gewissen Situationen die Ruhe zu bewahren und zu ueberleben, haha! Ich habe da eine kleine Tendenz mich manchmal bisschen zu crazy zu pushen, vor allem wenn ich nur Jungs im Line up sehe.

Was ist dein schönstes Surfabenteuer? Beschreibe eine Anekdote aus einem Surftrip.

Schwierig, schwierig. Fuer mich gibt es da ganz viele schoene Surfabendteuer ueber Indonesien, rueber zu Costa Rica, zurueck nach Marrokko ueber diverse Inseln der Kanaren, nach Spanien Festland hoch nach Frankreich und wieder runter nach Portugal!

Ich weiss schon gar nicht wo anfangen und aufhoeren.

Aber eines der besten Gefühle ist definitiv wenn man Stundenlange nach den «perfekten unknown Wellen sucht» und sie dann auch endlich findet und die Sonne nicht schon untergegangen ist. «autsch»

Gibt es eine Surfkultur für dich? Wenn ja, wie würdest du sie beschreiben? Oder umformuliert: Gibt es Stereotypen in der Surfwelt über das Surfen oder die Surfer für dich?

Mmmh, diese «Stereotypen» Sache ist nicht so mein Ding.

Zur Surfkultur gehoert fuer mich Respekt zur Natur, dem Meer, den Mitsurfenden & Locals.